Zino Francescatti

März 22nd, 2007

Wie ich auf dieses Thema kam?

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Darum:

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Für image-hifi-Leserinnen und -leser nicht neu, weil irgendwann schon einmal vorgestellt: Zino Francescatti spielt das g-moll-Violinkonzert von Max Bruch in einer Aufnahme mit dem Philharmonic-Symphony Orchestra of New York unter der Leitung von Dimitri Mitropoulus.

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Eine diese Aufnahmen, in die ich - trotz historischer Klangqualität - so vernarrt bin, dass ich sie mindestens einmal im Jahr höre.

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Hier noch ein kleiner Francescatti-Schnipsel.

Eigentlich bräuchte man…

März 22nd, 2007

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10 Zoll - das unpraktischste Plattenformat überhaupt. Denn erstens besteht natürlich die Gefahr, dass die Abtastnadel bei ungeschicktem Aufsetzen vom Plattenrand rutscht und auf dem Plattenteller landet, wo sie zumindest bei Filzauflagen (die ich ohnehin nicht benutze) mit großer Sicherheit geschrottet würde, zweitens habe ich immer das Gefühl, viel Justage-Potenzial zu verschenken, denn bekanntlich hängt die Justage davon ab, welchen bespielten Bereich man (bzw. der Schablonen-Hersteller) als Durchschnittswert zugrunde legt. Eigentlich bräuchte man für 10 Zoll-Scheiben einen separaten Tonarm (und eine separate Justierschablone), wobei der Tonabnehmer auf den im Vergleich zur LP engeren bespielten Bereich zu justieren wäre.

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Unsinn.
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Nüchtern betrachtet, wird eine 10 Zoll-Platte beim Abspielen auf einem System, dessen Justage wie üblich auf 12 Zoll-LPs hin optimiert wurde, um keinen Deut schlechter abgetastet als Zweidrittel (oder die letzten 15 Minuten) einer LP. Da beschwert sich doch auch keiner (obwohl Musik mit stratosphärischen Höhen vom Typ Flageolett in siebter Lage auf der E-Saite einer Geige oder Arie der Königin der Nacht von klugen Cuttern, wenn es irgendwie geht, nicht in Label-Nähe untergebracht worden sein sollten).
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Und 7 Zoll-Singles?

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Darum mache ich mir keine Gedanken. Die habe ich nämlich nicht.

Progressive Rock

März 22nd, 2007

Auch wenn’s (überwiegend) nicht meine Musik ist: Die babyblauen Seiten sind klasse 12296 Rezensionen zu 7835 Alben von 2890 Bands.

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(Gefunden über den Wikipedia-Eintrag zu Dark Side of the Moon).

Kabel-FAQs

März 22nd, 2007

Gerade schreibe ich für die hifi-tunes über ein Phonokabel, das Cardas Neutral Reference Phono. Als Nicht-Physiker und Nicht-Elektrotechniker muss ich mir dabei öfter Klarheit über die Bedeutung von Fachbegriffen verschaffen. Ein paar Telefonnummern von Leuten, die sich auskennen, sind mir nützlich. Aber auch google ist mein Freund. Heute kamen ein paar interessante Seiten als potentielle Anlaufstellen dazu:

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Das Kabel-ABC von in-akustik.

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Das Kabel-FAQ bei Hifi-Regler.

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Der Artikel über Kabelparameter auf der Seite von fl-elektronic.de. Noch mehr Infos, auch zu anderen Themen lassen sich über diese Seite erschließen.

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Alte Anlaufstellen behalten weiterhin ihren Wert. Zum Beispiel:

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Walter Fuchs’ Artikel zu Kabelthemen auf der SAC-Seite.

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Die umfangreiche FAQ-Seite von Thomas-Michael Rudolph.

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Das kürzlich schon einmal erwähnte Kabel-FAQ von Sommer-Cable.

Junge Genies proben Schuberts Forellenquintett

März 22nd, 2007

Barenboim, du Pré, Mehta, Perlman, Zukerman.

Drauflassen? Abmachen?

März 21st, 2007

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Es ist ja keine Frage der Authentizität: Der alte Aufkleber war vermutlich schon im Schallplattenladen auf der LP. Insofern ist das Cover auch mit Aufkleber ein original belassenes.

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Mich nerven solche Aufkleber trotzdem. Also mache ich sie runter. Es sei denn, sie sollen mich an etwas erinnern. Rechts oben, das Preisschildchen, wird mich zum Beispiel immer daran erinnern, dass ich für die LP einmal 25 DM auf einer Plattenbörse bezahlt habe.

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25 DM für eine gebrauchte Philips-LP, das war vor rund 10 Jahren (so lange habe ich die bestimmt), verhältnismäßig viel Geld. Kein extremer Sammlerpreis, aber schon “gehoben”. Und ich glaube nicht, dass man heute - bei ebay oder auf einer Plattenbörse - viel mehr Geld dafür zahlen müsste.

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Was wollte ich eigentlich erzählen? Ach ja, heute kam der große Aufkleber ab und der kleine blieb dran.

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Und János Starkers für meinen Geschmack sonst oft etwas zu schneidige Spielweise passt zum Cello-Konzert von Édouard Lalo hervorragend. Er setzt starke rhythmische Akzente und spielt mit einem kernig-schlanken Ton. Darum ufert die Musik nicht aus.

Chumbawamba: English Rebel Songs

März 21st, 2007

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Im Jahr als Chumbawamba die CD English Rebel Songs 1381-1914 veröffentlichten, hatten Milli Vanilli und die Pet Shop Boys ihre größten Erfolge. Vielleicht macht das klar, wie exotisch Chumbawamba waren. Sie waren nicht exotisch, weil sie “linke” Musik machten und über soziale und politische Themen sangen - das war in der Zeit von U2 oder Tracy Chapman nicht ungewöhnlich, sondern Tagesgeschäft. Doch Chumbawamba gingen ins Studio und nahmen ein A-cappella-Album mit Liedern von Befreiungs-, Gewerkschafts- und Emanzipationsbewegungen auf. Auf die Idee war noch keiner gekommen (noch nicht mal das Amiga-Label aus dem Arbeiter- und Bauernstaat).
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Chumbawamba haben dabei dem Musikmarkt nicht das klitzekleinste Zugeständnis gemacht. Die Bandmitglieder plus Verstärkung gingen einfach in eine Studiokabine, sangen die Lieder ein - fertig. Es gab weder pfiffige Arrangements, noch ein Soundgewand, nur einige unausgebildete Stimmen, die ein paar Nachmittage lang geübt hatten, die einfachen, aber immerhin mehrstimmig gesetzten Lieder halbwegs wackelfrei ins Mikro zu bringen. Den Song Poverty Knock haben Chumbawamba mit Geräuschen von historischen Textilmaschinen hinterlegt, weil er traditionell im Rhythmus der Maschinen gesungen wird. Aber das ist die einzige Abweichung vom puristischen Konzept.
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Mit der CD kann man - wegen der “ungekünstelten” Stimmenwiedergabe - sehr gut Hifi-Anlagen testen. Wenn eine Kette es nicht drauf hat, lauter individuelle, singende Menschen in den Hörraum zu projizieren, offenbart das ein Problem. Der Chumbawamba-Chor unterscheidet sich ja von einem “guten” Chor gerade dadurch, dass jede einzelne Stimme aus dem Rahmen fällt und ein homogener Klang gar nicht erst angestrebt wird.
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Aber man kann die CD natürlich auch einfach so hören, zum Beispiel beim Zeitunglesen. Da gibt sie einen schönen Kontrapunkt zu Schlagzeilen über bestechliche Gewerkschaftler und lustreisende Betriebsräte ab. Weil einem in Erinnerung gerufen wird, dass Chancengleichheit, Meinungsfreiheit und soziale Sicherheit nicht vom Himmel gefallen sind.

Ein E für ein U vormachen

März 20th, 2007

Zugegeben, eine müßige Diskussion, was denn nun E- und was U-Musik, was denn nun Klassik und Pop, was denn nun Populärmusik und Kunstmusik ist. Sie führt zu nichts, außer zu Schubladendenken. Aber wer ausgerechnet Lyrik von Friedrich Rückert vertont, der muss sich eben doch an ein paar Vorgängern messen lassen. Synthesizer-Wolken und Cello-Geknödel allein heben Anne Clarks Musik noch nicht auf die selbe Ebene.

17er-Ringschlüssel am Transrotor Orfeo doppio

März 20th, 2007

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Es gibt nicht viele Plattenspieler, bei denen man einen 17er-Schraubenschlüssel als “Bordwerkzeug” benötigt. Mein Transrotor Orfeo doppio gehört dazu. Über die bananenförmigen Tonarm-Basen lässt sich der Abstand zwischen Tellermittelpunkt und Tonarm-Drehpunkt justieren. Biegen die Enden der “Bananen” sich zum Teller hin, passt’s für 9-Zöller. Biegen sie sich weg, passt’s für 12-Zöller.

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Wahrscheinlich kommt das für einen Plattenspieler doch etwas robust wirkende Schraubenschlüssel-Format von der Liebe des Entwicklers zum Schrauben an Autos.

Friedrich Rückert by Anne Clark

März 19th, 2007

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Viele Komponisten haben Texte von Friedrich Rückert vertont, unter anderem Franz Schubert, Robert Schumann und Johannes Brahms. Am bekanntesten dürfte Gustav Mahlers Vertonung der Kindertotenlieder und der so genannten Rückert-Lieder geworden sein. Hier eine Liste mit vielen, vielen Rückert-Vertonungen.
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Anne Clark hat sich 1992 (nach dem Tod des klassisch ausgebildeten Pianisten Charlie Morgan und in einer Phase der Hinwendung zu akustischer Musik) ebenfalls mit Gedichten Rückerts beschäftigt. Aus meiner Sicht, mit mäßigen Ergebnissen. Ihre LP The Law is an Anagram of Wealth enthält fünf Rückert-Lieder in englischen Übersetzungen - keine kommt auch nur in die Nähe der Ausdrucksstärke von Mahlers Liedern. Es ist eine dieser Platten, die als Pop-LP nicht mehr und als Kunstmusik-LP leider auch nicht funktionieren.

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Ich werde die LP wohl wieder für fünf Jahre ins Regal stellen.

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Hier die Quellenangabe für das Bild von Friedrich Rückert.

Digitalität und Musik

März 16th, 2007

Ein interessanter Text von Mercedes Bunz.

Cover-Gestaltung beim Label Westminster Gold

März 16th, 2007

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(Danke an Craig Andersen, dass ich eine LP aus seiner Sammlung hier abbilden darf - Thank you!)

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Westminster Gold war ein Reissue-Label während der Siebziger Jahre. Das zeigt sich auch in der Cover-Gestaltung, die oft humorvoll, sexy und spielerisch ist. Dabei kam es offenbar gar nicht so sehr darauf an, dass Musik und Cover zueinander passten - der BH hätte jedenfalls besser zu Don Giovanni oder Cosi fan tutte gepasst.
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Heute, 30 emanzipationserfolgreiche Jahre später, würde man Wagner-Aufnahmen sicher nicht mehr mit drei nackten Grazien schmücken.

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Aber den hintersinnigen Humor, der aus manchem Cover spricht, den würde ich mir heute manchmal wünschen. Die Kunst der Cover-Gestaltung schrumpfte offenbar mit dem Format auf CD-Größe. Und bald, wenn nur noch Datenströme fließen, gibt es überhaupt keine Cover-Kunst mehr. Cover-Artists werden sich allenfalls noch auf 468 X 60 Pixel austoben können - der Standard-Größe eines Internet-Banners.

Montag war ich im Konzerthaus Dortmund

März 15th, 2007

Am Montag habe ich ein Konzert des Storioni-Trios im Konzerthaus Dortmund gehört. Das zweite Trio von Schostakowitsch war beeindruckend! Das Es-dur-Trio von Schubert hat mir vor ca. fünf Jahren bei einem Konzert des Beaux-Arts-Trios im Bochumer Thürmer-Saal noch besser gefallen (damalige Besetzung: Pressler, Kim, Meneses). Wirklich schön: Das spätromantische Klaviertrio von Julius Röntgen.

Unappetitlich

März 13th, 2007

Dr. Engel habe ich aus der Blogroll entfernt. Ich mag ja seine abgedrehten, bösen Satiren. Aber das neue Bild im Header finde ich jenseits von Gut und Böse, nämlich ziemlich daneben.

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PS: Schreibweise angepasst: Gut und Böse statt gut und böse. So wie bei Nietzsche.

Stéphane Mallarmé: L’après-midi d’un faune

März 12th, 2007

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Dieses Foto von Stéphane Mallarmé hat Gaspard-Félix Tournachon, genannt Nadar, gemacht. Nadar ist einer der bedeutendsten Portrait-Fotografen. Bekannt sind vor allem seine Fotos von der Schauspielerin Sarah Bernhardt.

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Bekanntlich war Stéphane Mallarmés Gedicht L’après-midi d’un faune die Grundlage für Claude Debussys Orchesterwerk Prélude à l’après-midi d’un faune.

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Eine schöne, kostenlos zugängliche Sammlung aller Mallarmé-Gedichte findet man hier als pdf-Datei.

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Fotonachweis: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Mallarme.jpg; Das Foto wird nach meinem Verständnis von keinen Rechten mehr geschützt und darf verbreitet werden.

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Übrigens bleibt es noch ein wenig ruhig hier im Weblog. Ich schreibe derzeit mit Hochdruck an dem Artikel über den Sugden A21SE.

Unglaublich, was man im Internet alles findet

März 7th, 2007

… zum Beispiel eine Partitur von Claude Debussys La mer.

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HALT! Die ist ja überhaupt nicht vollständig…