Archive for the ‘Ruhrgebiet’ Category

Pommes statt Pizza

Donnerstag, März 29th, 2007

Die Pizza von gestern lag schwer im Magen. Die Pommes von vorgestern nicht. Ich bin wohl doch eher Westfale als Italiener.

Vinyl im Aufschwung

Dienstag, März 27th, 2007

Gestern war ich im Mediamarkt, Ruhrpark Bochum, wg. eines USB-Speichersticks. Die haben da tatsächlich wieder LPs. Nicht wahnsinnig viele, aber doch genügend, um ein Viertelstündchen vorm Regal zu stehen, durchs Angebot zu blättern und sich zu wundern.

Montag war ich im Konzerthaus Dortmund

Donnerstag, März 15th, 2007

Am Montag habe ich ein Konzert des Storioni-Trios im Konzerthaus Dortmund gehört. Das zweite Trio von Schostakowitsch war beeindruckend! Das Es-dur-Trio von Schubert hat mir vor ca. fünf Jahren bei einem Konzert des Beaux-Arts-Trios im Bochumer Thürmer-Saal noch besser gefallen (damalige Besetzung: Pressler, Kim, Meneses). Wirklich schön: Das spätromantische Klaviertrio von Julius Röntgen.

Die Liebe zum Licht - Fotoausstellung im Museum Bochum

Dienstag, Januar 23rd, 2007

Eine Ausstellung im Museum Bochum zeigt, wie die physikalische Grundlage jeder Fotografie, das Licht, im Foto zum Thema wird. 67 Künstler sind mit 220 Werken an der Ausstellung beteiligt. Die Ausstellung dauert noch bis zum 9. April 2007 an.

Traktorfahren mit Francescatti, Link von und zu Manfred Tautges, Roomtuning

Sonntag, Januar 7th, 2007

1.)

Zino Francescatti, der weitgereiste Geiger, war bodenständig und gern zuhause: “Ich liebe es, mit meinem Traktor auf die weiten Felder zu fahren oder Gras zu mähen. Ich lese gern Reisebeschreibungen, weil ich das Reisen hasse.” (Zitat heute gefunden auf der LP-Hülle seiner Einspielung von Mendelssohn-Bartholdys op. 64 mit dem Columbia Orchestra unter der Ltg. von George Szell).

2.)

Auf der Seite von Johannes habe ich etwas scharf auf einen Kommentar von Manfred Tautges reagiert. Es geht dabei um die nur für Nicht-Ruhrgebietsmenschen rein akademische Frage, ob Essen nun Kulturhauptstadt Europas oder Essen für das Ruhrgebiet Kulturhautpstadt Europas geworden ist. Manfred Tautges hat meine Seite trotzdem verlinkt. Wofür ich ihm danke, indem ich hier umgekehrt auf seine Seite hinweise. Gut gemacht, die Seite!

3.)

Vor ein paar Tagen hatte ich Besuch. Der eher aus der technisch-wissenschaftlichen Ecke kommende Besucher wunderte sich über kleine Pads, die bei mir an der Wand des Hörraums kleben, ebenso wie über eine flache Dose auf dem Fußboden. Als ich ihm erklärte, dass es sich um - unter anderem in der Leserschaft von image-hifi - höchst kontrovers diskutierte Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik handelt, zeigte er zwischen meine Lautsprecher an die Wand und fragte, ob das hier auch Roomtuning sei:

kugel.jpg

Das, habe ich ihm erklärt, sei Weihnachtskitsch, der nur rein zufällig und allenfalls aus symmetrischen Gründen an die Wand genau zwischen die Lautsprechern geraten ist. Die Kugel käme aber wieder weg und hätte auch nichts mit irgendwelchen Klangschälchen zu tun… Wenn jemand aus Meisenthal liest, dass ich die Glaskugel von dort als Weihnachtskitsch bezeichnet habe, darf ich das Glasmuseum nie wieder besichtigen.

Moondogs “Cosmicode” getanzt

Dienstag, Oktober 24th, 2006

Die folgende Presseankündigung mag für die Avantgarde-Hörer unter den Leserinnen und Lesern interessant sein (nicht mein Text, sondern unverändert übernommen): 

Zeitgenössische Performance im Industriemuseum Zeche Hannover Bochum (lwl). Zwischen New York und Oer-Erkenschwick wirkte der blinde Komponist und Individualist Moondog (1916-1999). Sein musikalisches Lebenswerk bildet den Ausgangspunkt der zeitgenössischen Musik- und Tanzperformance „Cosmicode”, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Wochenende, 27., 28. und 29. Oktober, in seinem Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum zeigt. “Cosmicode” nannte der Komponist Moondog die Ordnung, die er in der Struktur der ersten neun Töne der Obertonreihe entdeckt hat. Diese Ordnung war seiner Auffassung nach der Ausdruck eines göttlichen Prinzips, das allen Phänomenen zugrunde liegt. Seine künstlerische Freiheit fand Moondog ausgerechnet in den strengen Regeln des Kontrapunktes.

Dem Bochumer Ensemble „Koerperschaft” dient dieser Gegensatz zwischen Dogmatismus und Nonkonformismus als Auslöser für eine experimentelle Auseinandersetzung mit dem Verhältnis zwischen innerer Freiheit und äußerer Struktur. Dabei trifft komponierte Choreografie auf freie Improvisation, tonale Komposition auf geräuschhafte Klangcollage, Live-Musik auf Einspielung und Stille. „Mit dieser anspruchsvollen Inszenierung wagen wir ein Experiment”, gesteht Museumsleiter Dietmar Osses. „Bisher haben wir kaum Tanzproduktionen gezeigt. Die von Rhythmus und Regeln geprägte Zeche bietet jedoch eine einmaligen Ort für diese Performance”, so Osses weiter.Die Gruppe „koerperschaft” wurde 2003 von der Tänzerin und Choreografin Nanna Przetak und dem Musiker Oliver Siegel gegründet und macht seitdem mit außergewöhnlichen Ansätzen auf sich aufmerksam. Bei der Inszenierung „Cosmicode” werden sie begleitet von dem Stockholmer Musiker und Moondog-Schüler Stefan Lakatos.„Cosmicode” ist eine Produktion der koerperschaft, koproduziert durch das Constantin Musik Theater und in Kooperation mit dem tanzhaus nrw. Gefördert durch die Kunststiftung NRW, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, das Kulturbüro Bochum und den Fonds Darstellende Künste e.V.

Termine: 27., 28. und 29. Oktober, 20 Uhr. Eintritt 9 €, ermäßigt 7 €.