Archive for the ‘Hifi’ Category

Womit soll ich meine Lautsprecherständer befüllen?

Freitag, März 30th, 2007

Ein Leser schreibt mir: “Sie haben im Test der KEF Kompaktbox geschrieben, dass Sie in den LS-Ständern Sand einfüllen würden. Da auch die (…)-Stands befüllbar
sind, meine Frage an Sie, welchen Sand Sie meinen bzw. welchen sollte man da kaufen?”

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Antwort: Quarzsand oder so genannten “Vogelsand”.

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Er schreibt weiterhin: “Als LS-Kabel nutze ich derzeit ein Magellan Speaker 240 von SommerCable, hätten Sie da auch noch einen Tip für mich (besser klingend)?”

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Antwort: Unter den bezahlbaren Kabeln (im Sinne von teurer als Baumarkt und deutlich billiger als TMR & Co), habe ich ganz gute Erfahrungen mit dem blauen Kabel von Lua und dem gelben von Rega gemacht (Typenbezeichnung habe ich gerade nicht greifbar). Ich würde mir beim Händler einfach ein paar preislich in Frage kommende Kabel ausleihen und die probieren.

Mono mono hören!

Freitag, März 30th, 2007

Johannes weist in seinen Notizen darauf hin, dass man Mono-Tonträger tatsächlich einmal mit nur einem Lautsprecher hören sollte (Eintrag vom 26.03.2007). Das sehe ich auch so, habe das vor ein paar Jahren mal ausprobiert. Wenngleich es natürlich nicht praktikabel ist, ständig einen Lautsprecher an- und abzuschließen. Man müsste sich eine kleine feine Retro-Anlage nur fürs Mono-Hören leisten können…

Die Vertreibung der Stille

Dienstag, März 27th, 2007

Mit der Vertreibung der Stille sind sie schon wieder ein paar Schritte weiter. Weil mit Musik alles besser geht, vor allem das Einkaufen, hängen an den Hauswänden der französischen Kleinstadt Lautsprecher und beschallen das Trottoir. Früher nur in der Weihnachts(einkaufs)zeit, mittlerweile immer öfter.
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Das muss man doch gut finden, vor allem als Musikfreund, oder?

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Wir haben nicht zu wenig Musik, sondern zu viel, und die wir haben, verfolgt die falschen Ziele und ihr Klang ist ihrer Qualität angemessen. Gerade erscholl noch “La Paloma olé” - schlechter Geschmack ist wahrhaft international.

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Musik als Schulfach tut mehr denn je not, und hoffentlich denken sie daran, den Kindern zu erklären, wo die Überdosis beginnt.

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Beim Lautsprecher vor dem Haus wäre es nur ein kleiner Schnitt mit dem Seitenschneider durch das Kabel. Aber ich traue mich nicht…

Goldener Abschnitt-Schiffbruch

Freitag, März 23rd, 2007

Googles Sprachtool macht aus diesem Satz:

“Golden Section Stranding mathematically eliminates resonant multiples in conductors.”

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diesen Satz:

“Goldener Abschnitt-Schiffbruch beseitigt mathematisch Resonanzmehrfachverbindungsstellen in den Leitern.”

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Wie sinnreich.

Eigentlich bräuchte man…

Donnerstag, März 22nd, 2007

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10 Zoll - das unpraktischste Plattenformat überhaupt. Denn erstens besteht natürlich die Gefahr, dass die Abtastnadel bei ungeschicktem Aufsetzen vom Plattenrand rutscht und auf dem Plattenteller landet, wo sie zumindest bei Filzauflagen (die ich ohnehin nicht benutze) mit großer Sicherheit geschrottet würde, zweitens habe ich immer das Gefühl, viel Justage-Potenzial zu verschenken, denn bekanntlich hängt die Justage davon ab, welchen bespielten Bereich man (bzw. der Schablonen-Hersteller) als Durchschnittswert zugrunde legt. Eigentlich bräuchte man für 10 Zoll-Scheiben einen separaten Tonarm (und eine separate Justierschablone), wobei der Tonabnehmer auf den im Vergleich zur LP engeren bespielten Bereich zu justieren wäre.

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Unsinn.
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Nüchtern betrachtet, wird eine 10 Zoll-Platte beim Abspielen auf einem System, dessen Justage wie üblich auf 12 Zoll-LPs hin optimiert wurde, um keinen Deut schlechter abgetastet als Zweidrittel (oder die letzten 15 Minuten) einer LP. Da beschwert sich doch auch keiner (obwohl Musik mit stratosphärischen Höhen vom Typ Flageolett in siebter Lage auf der E-Saite einer Geige oder Arie der Königin der Nacht von klugen Cuttern, wenn es irgendwie geht, nicht in Label-Nähe untergebracht worden sein sollten).
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Und 7 Zoll-Singles?

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Darum mache ich mir keine Gedanken. Die habe ich nämlich nicht.

17er-Ringschlüssel am Transrotor Orfeo doppio

Dienstag, März 20th, 2007

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Es gibt nicht viele Plattenspieler, bei denen man einen 17er-Schraubenschlüssel als “Bordwerkzeug” benötigt. Mein Transrotor Orfeo doppio gehört dazu. Über die bananenförmigen Tonarm-Basen lässt sich der Abstand zwischen Tellermittelpunkt und Tonarm-Drehpunkt justieren. Biegen die Enden der “Bananen” sich zum Teller hin, passt’s für 9-Zöller. Biegen sie sich weg, passt’s für 12-Zöller.

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Wahrscheinlich kommt das für einen Plattenspieler doch etwas robust wirkende Schraubenschlüssel-Format von der Liebe des Entwicklers zum Schrauben an Autos.

Single Speaker Demonstration?

Dienstag, März 6th, 2007

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Wenn ich mich richtig erinnere, stammt die Idee von Linn. Die Schotten waren ja immer gut für eine griffige Formulierung, mit der etwas auf den Punkt gebracht wird. Wer erinnert sich nicht an “Start at the beginning?” Ebenso haben sie gefordert, jeder Lautsprecher müsse in einem Raum vorgeführt werden, in dem sich keine weiteren Boxen befinden. Das Argument lautete, die durch den Schall des vorgeführten Lautsprechers angeregten Membranen der übrigen Lautsprecher verfälschten durch ihr Mitschwingen das Musiksignal. In einem Hifi-Geschäft (nee, ich sag jetzt nicht wo…) soll damals sogar das Telefon aus dem Vorführraum verbannt worden sein - wegen der Membran im Hörer…

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Kann keiner sagen, die hätten sich früher weniger Mühe gegeben oder die Sache weniger ernst genommen als heute.
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Ich folge dem Single Speaker Demonstration-Gedanken bei Artikeln für image hifi allerdings nicht immer. Okay, für einen außergewöhnlichen Lautsprecher, der sehr lange im Hörraum bleiben wird, verfrachte ich meine F32 auch schon mal ins obere Stockwerk. Aber mehr aus Platzgründen. Weil ich heute einen Artikel über die Chario Sonnet beendet habe und ich mich jetzt dem Sugden A21 SE widmen werde, kommen meine eigenen Lautsprecher wieder dran. Und die beiden Kompaktlautsprecher stehen in einer Hörraum-Ecke bis sie verpackt werden. Sie haben nämlich noch einen Fototermin in Gröbenzell. Und für die paar Tage bis zum Versand, fehlt es mir einfach an Motivation, sie ins obere Stockwerk zu tragen.

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Aber immer wenn ich heute einen Hifi-Laden betrete, stelle ich fest, dass die Single Speaker Demonstration offenbar nicht nur bei Hifi-Journalisten, sondern auch andernorts aus der Mode gekommen ist. Überall stehen die Vorführräume rappelvoll. Dabei müsste sich das Phänomen mitschwingender Membranen verhältnismäßig leicht durch Messungen bestätigen oder verneinen lassen. Ich tippe in diesem Fall auf: Nix Vodoo! Reine Akustik!
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Der Artikel über die Sonnet erscheint voraussichtlich in der nächsten Ausgabe von image hifi.

Bullet Plugs und ein schönes Thema

Mittwoch, Februar 28th, 2007

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Ja, sie sind das Genialste seit der Erfindung des Crimpens, der Suche nach der richtigen Netzphase oder … naja, egal, jedenfalls gibt’s klanglich kaum Besseres. Was mich an den metallarmen Eichmann-Bullet-Plugs trotzdem nervt? - Die Tatsache, dass sie nicht idiontensicher einem unvorsichtigen Hifi-Schreiber, der wirklich dauernd Geräte neu verkabelt, früher oder später, eher früher, kaputt gehen.
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Mittlerweile soll der Hersteller eine andere Materialmischung verwenden, die haltbarer sein soll, aber ich habe eben noch so viele Kabel mit den alten Steckern. Sozusagen ein Erstserienproblem.
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Bei mir spielt sich seit gestern ein Vollverstärker warm heiß. Was man wortwörtlich nehmen muss: Der Sugden A21 SE arbeitet im Class A-Betrieb. Die Kühlrippen und der Gehäusedeckel geben eine Menge Hitze ab.
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Wegen dieses Themas und anderer, wird hier in der nächsten Zeit nicht so regelmäßig aktualisiert.

Bi-Wiring und Bi-Amping

Donnerstag, Februar 22nd, 2007

Nach wie vor bastele ich an meinem hier erwähnten Artikel für die hifi-tunes 3. Ich hatte einen Absatz zum Thema Bi-Amping begonnen. Den habe ich jetzt aber wieder heraus genommen. Unser Thema sind ja Kabel. Bi-Amping hat zwar indirekt mit Kabeln zu tun, weil man für die doppelte Anzahl an Endstufen auch die doppelte Anzahl an Kabeln benötigt, aber eigentlich gehört ein Erfahrungsbericht zum Thema Bi-Amping nicht in ein Kabelbuch, sondern in ein Buch über Verstärker.

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Dass Erfahrungen mit Bi-Wiring in ein Kabelbuch gehören, bleibt unbestritten.

Kabeltests für hifi-tunes 3

Dienstag, Februar 20th, 2007

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Das Tückische an Kabeltests liegt darin, dass Vergleiche so schwierig sind. Natürlich kann man innerhalb eines Nachmittags ein Lautsprecherkabel - wie hier das HMS Gran Finale Jubilee - gegen zwei seit langem bekannte Kabel - wie hier das TMR Ramses und das LS 2 von Phonosophie - im Vergleich hören. Man wird Unterschiede wahrnehmen, gar keine Frage. Und auf der Grundlage dieser Unterschiede lassen sich bestimmten Kabel dann auch ganz gut spezifische Eigenschaften zuschreiben.

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Ein Problem bei dieser vergleichenden Vorgehensweise liegt jedoch darin, dass manche Kabel nach zwei, drei Tagen noch einmal einen Sprung nach vorn machen, andere wiederum nicht. Ein hektisches Hin- und Herwechseln verschiedener Kabel bringt insofern kaum eine verwertbare Aussage.
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Ich bin längst dazu über gegangen, ein Kabel, über das ich schreibe, möglichst lange und unverändert in der Anlage zu belassen, und einfach Eindrücke zu sammeln, dich sich - gewissermaßen “im Alltagsbetrieb” der Anlage - zu einem Gesamtbild summieren. Das HMS Gran Finale Jubilee spielt jetzt seit Freitag an der Revel Performa F32. Wenn ich es zum Fotografieren schicke, werde ich die Anlage wieder auf eines der mir bekannten Kabel zurück rüsten. Die sich dabei ergebenden Höreindrücke werden nochmal sehr aussagekräftig sein. Ich bin gespannt.

Frisch angesetzt - schon funktioniert’s wieder wie es soll

Samstag, Februar 17th, 2007

Hier hatte ich mich ja beklagt, dass eine holterdipolter aus abgestandenem L’art du son angesetzte Reinigungsflüssigkeit nicht anti-statisch zu wirken schien. Jetzt habe ich mir frische Reinigungsflüssigkeit angesetzt, und schon sind die Ergebnisse wieder wie gewünscht. Scheint tatsächlich so zu sein, dass L’art du son, wenn es zu alt ist oder nicht dunkel gelagert war oder das Mischungsverhältnis nicht stimmt, andere Eigenschaften bekommt.

Kleine Pause

Donnerstag, Februar 15th, 2007

Weil ich in den nächsten Tagen für die hifi-tunes 3 (unser Online- und Buchprojekt über Kabel) in Ruhe ein paar Erfahrungen zu den Themen Single-wiring, Bi-wiring, Bi-amping, lange NF-Verbindungen und kurze Lautsprecherkabel sowie kurze NF-Kabel und lange Lautsprecherverbindungen zu Papier bringen in eine Textdatei bringen möchte, gibt es ein paar Tage keine Einträge.

Fernbedienungsverächter

Donnerstag, Februar 15th, 2007

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Es wird mir oft beim Wiedereinpacken eines Testgeräts bewusst: Ich bin ein totaler Fernbedienungsverweigerer. Früher, als Fernbedienungen bei HighEnd-Geräten noch aufpreispflichtig waren, habe ich sie wenigstens ausgepackt und ausprobiert. Heute bleiben sie meistens gleich in der Verpackung. Ich steuere fast alle CD/SACD/DVD-Player über die Knöpfe auf der Frontplatte.

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Wahrscheinlich hat mich mein Plattenspieler so konditioniert. Außerdem ist der Weg bis zum Gerät schneller gemacht als eine Fernbedienung in meinem Chaos gefunden wäre…

Anti-statisch? - Nur wenn’s frisch ist?

Mittwoch, Februar 14th, 2007

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Gestern wollte ich am späten Abend “eben mal noch” eine LP waschen und stellte fest, dass mein L’art du son-Vorrat (die Mischung, nicht das Konzentrat) aufgebraucht war. Ich hatte keine Lust, mir aufwändig eine neue Mischung anzurühren und füllte den abgestandenen Rest aus meiner noch rumstehenden ersten L’art du son-Flasche (diesmal das Konzentrat, nicht die Mischung; ich habe längst eine frische Flasche angebrochen) in meine Plastik-Dosierflasche und füllte das ein wenig mit destilliertem Wasser auf. Pi mal Daumen, statt sorgfältig abzumessen.
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Dann wusch ich die LP.

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Die Platte war in einem hervorragenden Erhaltungszustand. Dennoch knisterte sie. Das hörte sich stark nach statischen Aufladungen an. Ob L’art du son seine unbestritten anti-statische Wirkung vielleicht nur entfaltet, wenn es frisch ist?

Zur Deponie gefahren

Dienstag, Februar 13th, 2007

Telefonat mit einem Kollegen.

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ich: … die haben damals versprochen, die abzuholen. Haben sie nicht gemacht.

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er: Wer denn?

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ich: Firma X. Ich habe doch damals über die X123 geschrieben, große Standlautsprecher.

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er: Die haben sie nicht abgeholt und du hast die Kisten zur Deponie gebracht?

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ich: Ja. Schließlich habe ich über fünf Jahre auf die Abholung gewartet. Und mein Nachbar hatte jetzt einen Anhänger zur Verfügung. Da passten die drauf. Ich hatte Firma X zweimal gesagt, dass sie die holen sollen. Ich wollte endlich den Keller frei bekommen. Und ins Auto passen die nicht.
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er: Und dann hast Du sie wirklich weg gebracht?

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ich: Ja, sicher. Zur Deponie. Mit dem Anhänger. Ich finde das eine Zumutung, dass Firma X die nicht selbst geholt hat. Das hatten die versprochen.

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er: Du meinst, Du hast die X123 zur Deponie gefahren?

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ich: Nein, nur die Kisten…
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Erläuterung: Im Jargon werden große Lautsprecher auch schon mal als “große Kisten” bezeichnet. Ich habe aber wirklich nur die Kisten und nicht die Lautsprecher entsorgt. Die Lautsprecher hatte ein Vertriebsmitarbeiter von X gleich nach dem Test abgeholt. Ohne Verpackung passten sie so gerade in sein Auto.

Eine simple Lösung zum Abspielen von konkav-konvexen Platten (funktioniert nur auf Masselaufwerken)

Montag, Februar 12th, 2007

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Jeder Analog-Hörer kennt das Problem: Manche LPs sehen aus wie Suppenschüsseln. Auf dem unscharfen Foto kann man erkennen wie die LP sich auf dem Plattenteller wölbt. Am Außenrand des Plattentellers entsteht ein Spalt; die Platte liegt nicht richtig auf. Das klingt schlecht.

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Gegen dieses Problem gibt es vier Lösungen:

1.) Der Plattenspieler-Hersteller Amazon formt die Telleroberfläche konkav, so dass sich - in Verbindung mit einem ziemlich schweren Auflagegewicht - sämtliche Platten an die Telleroberfläche anschmiegen.

2.) Helmut Brinkmann lässt unmittelbar um den Mitteldorn seiner Plattenspieler LaGrange und Balance einen Ring ein, der sich gegenüber der Telleroberfläche (einer Glasplatte) ein wenig erhebt. In Verbindung mit einer aufschraubbaren Plattenklemme, die ihren Druck unmittelbar an der Auslaufrille (also am Rand des Labels) anbringt, schmiegt sich bei den Brinkmann-Plattenspielern die LP gut an die Oberfläche an.

3.) Hersteller wie Clearaudio und Transrotor setzen auf Außenringe, mit denen Gewicht auf den Rand der Platten gebracht wird - damit habe ich keine Erfahrung. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es funktioniert.

4.) Und dann gibt es noch den Plattenbügler von Airtight - nur für dicke Brieftaschen.
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Die folgende Lösung ist simpel, spottbillig, keineswegs hundertprozentig befriedigend, aber immerhin so gut, dass manche “Schüssel” hörbar besser klingt als wenn der Rand der LP in der Luft hängt. Die Idee lehnt sich ziemlich stark an der Lösung an, die Helmut Brinkmann am LaGrange und Balance realisiert hat. Sie beruht nämlich auf der Anbringung einer kleinen Erhebung in der Nähe des Mitteldorns.

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Früher habe ich dazu kleine Gummiringe in Verbindung mit einem schweren Plattengewicht genutzt. Aber eigentlich waren die zu dick und sie lagen nie wirklich zentrisch auf dem Plattenteller. Später habe ich abgeschnittene Scheiben von Weinkorken und andere Materialien ausprobiert. Am Ende erwies sich schnöde Pappe als das beste Material.

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Man bohrt ein passendes Loch in eine Fläche

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… und schneidet sie mit einem Cutter, einer Nagelschere oder was auch immer aus.

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Dafür braucht sicher niemand eine Anleitung. Und wenn die Bohrmaschine im Kofferraum liegt, der Parkplatz nicht gerade vor der Tür ist und es außerdem regnet, dann geht das Bohren sogar “von Hand” - ist ja nur Pappe.

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Okay, die Ergebnisse sehen wahrlich nicht schön aus. Viel Lärm - in Form eines langen Weblog-Eintrages - um drei mickrige Stückchen Pappe, nicht?

Aber

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… in Verbindung mit einem schweren Plattengewicht (das hier wegen seines größeren Durchmessers deutliche Vorteile gegenüber der links abgebildeten Cleverclamp von Clearaudio hat, weil es den Anpressdruck weiter nach außen bringt)

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… bekommt man auch konkave Platten verhältnismäßig plan und damit störungsfrei abgespielt.