Archive for the ‘Literatur’ Category

Stéphane Mallarmé: L’après-midi d’un faune

Montag, März 12th, 2007

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Dieses Foto von Stéphane Mallarmé hat Gaspard-Félix Tournachon, genannt Nadar, gemacht. Nadar ist einer der bedeutendsten Portrait-Fotografen. Bekannt sind vor allem seine Fotos von der Schauspielerin Sarah Bernhardt.

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Bekanntlich war Stéphane Mallarmés Gedicht L’après-midi d’un faune die Grundlage für Claude Debussys Orchesterwerk Prélude à l’après-midi d’un faune.

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Eine schöne, kostenlos zugängliche Sammlung aller Mallarmé-Gedichte findet man hier als pdf-Datei.

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Fotonachweis: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Mallarme.jpg; Das Foto wird nach meinem Verständnis von keinen Rechten mehr geschützt und darf verbreitet werden.

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Übrigens bleibt es noch ein wenig ruhig hier im Weblog. Ich schreibe derzeit mit Hochdruck an dem Artikel über den Sugden A21SE.

Das Bassetthorn und George Bernard Shaw

Montag, Februar 12th, 2007

Im alten Weblog gab es eine Rubrik über seltene Instrumente. Irgendwie ist die eingeschlafen. Darum hier: das Bassetthorn.

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G.B. Shaw nutzte den Namen Corno di bassetto übrigens als Pseudonym, wenn er Musikkritiken schrieb. Leider scheinen seine Musikfeuilletons des Corno di bassetto im Moment nirgendwo angeboten zu werden. Mein Exemplar

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sieht vollkommen zerlesen aus, weil ich’s schon auf dem Flohmarkt gekauft hatte. Es kommt aus dem Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig und erschien 1972, Herausgeber war Eberhardt Klemm.

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Shaw hatte als Kritiker ein interessantes Selbstverständnis: “Niemand weiß so gut wie ich, daß ein Musikkritiker, der ständig die Musik im Munde führt, genauso langweilig ist, wie ein gewöhnlicher Sterblicher, der immer nur von sich spricht.” Darum enthalten die Rezensionen wohl auch so viele Abschweifungen; sie reichen von seinem Gesundheitszustand über die Kleiderordnung in Konzerten bis hin zur Frage, ob man zu einem Konzertbesuch im Londoner Westend einen Revolver mitnehmen solle (Shaw nahm einen mit…).

Lakonische Verrisse

Donnerstag, November 30th, 2006

Überhaupt, Denis Scheck: Ich mag seine lakonischen Kommentare zur Top-Ten-Bücherliste. Und ich frage mich, ob man so etwas nicht auch mit Klassik-CDs machen könnte. Ich habe aber Skrupel. Ein Verriss, finde ich, muss viel besser begründet sein als Lob. Vielleicht mache ich das trotzdem mal. Irgendwann.

Gestern im Deutschlandfunk

Donnerstag, November 30th, 2006

Gegen 20.30 unterwegs gewesen. Das Autoradio läuft. Denis Scheck kündigt eine Lyrikerin an: Daniela Seel. Sie liest, etwa 20 Minuten. Es ist nicht nur der Text, der mich beeindruckt, sondern auch die Stimme. Viele Autoren können nicht lesen, obwohl man ihnen eigentlich Sprachgefühl zutrauen müsste, sie arbeiten ja mit Worten. Aber Schreiben ist nicht Sprechen. Daniela Seel hat dagegen die Eloquenz einer Schauspielerin. Beeindruckend.