Pommes statt Pizza
Donnerstag, März 29th, 2007Die Pizza von gestern lag schwer im Magen. Die Pommes von vorgestern nicht. Ich bin wohl doch eher Westfale als Italiener.
Die Pizza von gestern lag schwer im Magen. Die Pommes von vorgestern nicht. Ich bin wohl doch eher Westfale als Italiener.
Gerade schreibe ich für die hifi-tunes über ein Phonokabel, das Cardas Neutral Reference Phono. Als Nicht-Physiker und Nicht-Elektrotechniker muss ich mir dabei öfter Klarheit über die Bedeutung von Fachbegriffen verschaffen. Ein paar Telefonnummern von Leuten, die sich auskennen, sind mir nützlich. Aber auch google ist mein Freund. Heute kamen ein paar interessante Seiten als potentielle Anlaufstellen dazu:
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Das Kabel-ABC von in-akustik.
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Das Kabel-FAQ bei Hifi-Regler.
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Der Artikel über Kabelparameter auf der Seite von fl-elektronic.de. Noch mehr Infos, auch zu anderen Themen lassen sich über diese Seite erschließen.
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Alte Anlaufstellen behalten weiterhin ihren Wert. Zum Beispiel:
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Walter Fuchs’ Artikel zu Kabelthemen auf der SAC-Seite.
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Die umfangreiche FAQ-Seite von Thomas-Michael Rudolph.
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Das kürzlich schon einmal erwähnte Kabel-FAQ von Sommer-Cable.
Ich bin in einem Dorf aufgewachsen, in dem nicht Karneval gefeiert wird. Im 19. Jahrhundert soll nämlich in Heek jemand während der tollen Tage erschlagen worden sein. Daraufhin hat der Pastor das Karneval-Feiern verboten. Die Heeker gehorchten als gute Katholiken dem Herrn Pastor und gaben den Karneval auf. Ersatzweise begannen sie, eine Winterkirmes zu feiern, das Schlöffken. Aber darum geht’s hier nicht. Ich will nur andeuten, dass mir der Karneval total egal ist.
Erst recht ist mir die in einer Woche wieder anstehende Weiberfastnacht total egal. Was ich aber interessant finde: Über Nam June Paik, der von 1958 bis 1963 mit Karlheinz Stockhausen in Köln beim WDR gearbeitet hatte, las ich bei Wikipedia das Folgende: Er versuchte, neue Wege für die Musik zu finden, inspiriert wurde er dabei von dem US-amerikanischen Komponisten John Cage, dem er in seiner Komposition “Etude for Piano Forte” 1960 die Krawatte abschnitt.
Also die Inspiration zum Abschneiden der Krawatte kam jedenfalls nicht von John Cage, sondern wohl eher von den jecken Kölnerinnen.
Ein wahres Lexikon an Begriffen aus der Tontechnik von Abbildungsbreite bis Wellenlehre hat Eberhard Sengpiel zusammengestellt. Eberhard Sengpiel dürfte einer der wenigen Deutschen sein, die zwei Grammys gewonnen haben (u.a. 2003 für eine Tannhäuser-Einspielung unter der Leitung von Daniel Barenboim). Für das Design seiner Seite gewinnt er, mit Verlaub, von mir allerdings keinen Blumentopf. Inhaltlich dürfte es zum Thema “Aufnahmetechnik” im deutschsprachigen Internet aber wohl nicht Vergleichbares geben.

Gesehen und fotografiert auf einer außer Betrieb befindlichen Industrieanlage.

Der Druckverlag Kettler verschickt zum Jahreswechsel regelmäßig Kalender mit wunderbaren Fotografien als Werbegeschenk. Ich freue mich darüber und hänge den Kalender in jedem Jahr auf. Nur für 2007 machen sie es mir schwierig. Das Juli-Bild ist eine Fotografie von Leni Riefenstahl aus dem Jahr 1936 mit dem Titel “Sportler”. Ich weiß nicht, ob ich mir das wirklich in die Küche hängen will. Weil die übrigen Fotos der übrigen Kalendermonate solcher Bezüge vollkommen unverdächtig sind, habe ich immer noch die Möglichkeit, das Juli-Blatt zu entfernen und den Kalender trotzdem aufzuhängen.
Mal sehen.
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Allen Leserinnen und Lesern von www.blog.platte11.de und www.platte11.de wünsche ich viel Erfolg bei der Umsetzung guter Vorsätze. Worin mein Vorsatz besteht, zeigt das Foto an. Alles Gute allen dort draußen für 2007!
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Regelmäßig wird in diversen Foren zur Wahl des geschmacklosesten Covers aufgerufen. Die Zensierten Rosen stellen sich der Herausforderung mit einem netten Stilleben aus meiner Stammkneipe deutschen Kneipen-Interieurs. Ich dachte, für so etwas interessierten sich nur Volkskundler…
Der Pressetext fordert übrigens: “Dieser Song gehört ab sofort auf jedes feuchtfröhliche Zusammentreffen gut gelaunter Menschen in und um Deutschland. Hören, kaufen, feiern, sonst nichts.”
Ich weiß gar nicht, wie ich in deren Presseverteiler geraten bin.
Es gibt ihn. Und er fährt Motorrad.

Die Franzosen glauben an Testsieger. Darum gibt es auch so viele. Hier zum Beispiel:

Dieser Wein hat die MÉDAILLE D’OR beim CONCOURS DES GRANDS VINS DE FRANCE in Macon gewonnen. Ist das eine wirkliche Auszeichnung? - Nein, denn in Frankreich scheint es quasi in jedem Dorf einen Wein-Concours zu geben. Damit jeder mal dran kommt. Im Supermarkt-Regal tragen etliche Flaschen irgendeine Medaille. Ein Wein-Concours ist zuallererst ein Marketing-Instrument für die Winzer in der jeweiligen Region.
Und es ist eines, das funktioniert. Steht der unentschlossene Kunde nämlich vorm Weinregal und weiß nicht weiter, dann nimmt er - - - einen Testsieger natürlich. Damit kann man nichts falsch machen.
Oder doch? Die teuren Flaschen mit den großen Namen, so ab 10, 15, 20 Euro aufwärts, tragen solche Aufkleber nie. Wein-Concours-Aufkleber sind was für den Mittelstand unter den Weinen. Richtig enttäuschend ist so ein “ausgezeichneter” Wein selten. Aber man darf von dem “Testsieger” auch keine Wunder erwarten …
Der La Chapelle Saint André 2006 ist übrigens wirklich empfehlenswert - Testsieger hin oder her. Und mit 5 Euro ja auch noch bezahlbar.
“Stark besaitet” - beim Portrait junger Geigerinnen auf 3SAT hinterlassen Lisa Batiashvilli und vor allem Leila Josefowicz einen starken Eindruck. Wer Leila Josefowicz nur aus der Perspektive von PR-Material und Artikeln kennt (wie ich), war überrascht, eine Person mit Ecken und Kanten zu erleben. Das vermittelt sich auch in einem Interview, das sie Dagmar Leischow gab.

Bei Boogie aufgeschnappt: 2005 führte Sven Regener ein Adventsblog. Wer Sven Regener ist? Der Sänger und (meistens auch) Texter von Element of Crime. Ausgerechnet mein Lieblingsalbum der Band ist nie auf Vinyl erschienen: Weißes Papier.
Weil auch die Musik von Element of Crime immer ein bißchen zurück blickt, kann es nicht schaden, noch mal in das alte Weblog von Sven Regener zu gucken.
Es muss natürlich Eroica heißen.
Bei Johannes gelesen und auch von mir gerne unterstützt: Eine Petition, die darauf abziehlt, das Anmelden von Elektrogeräten bei der Stiftung Elektro-Altgeräte-Register preiswerter zu machen. Bis zu 1415,20 Euro soll das Anmelden eines Gerätes kosten. Solche Regelungen und vor allem: solche Preise lassen Herstellern und Importeuren von Kleinseriengeräten kaum eine Chance am deutschen Markt präsent zu sein. Es geht übrigens das Gerücht, dass ein “Mitbewerber” unter den Herstellern von Kleinserien-Hifi inzwischen fleißig abmahnt…
Die Sicht des Abmahnenden kann ich verstehen: Wenn er seine Geräte angemeldet hat, andere aber - wider die derzeitige Gesetzeslage - darauf verzichten, dann haben die anderen einen Wettbewerbsvorteil. Aber vielleicht wäre es klüger, wenn alle Kleinserien-Hifi-Hersteller erst einmal an einem Strang ziehen, statt sich gegenseitig Ärger zu machen? Vielleicht kann die HighEnd-Society ja mal alle Interessenten an einen Tisch bringen und dafür sorgen, dass - statt sich gegenseitig zu bekämpfen - ersteinmal die Regelung beziehungsweise der Preis der Eintragung bekämpft wird?
Dass Elektroschrott umweltgerecht entsorgt werden muss, und dass das Geld kostet, stelle ich nicht in Frage. Jeder kennt die Bilder von Müllhalden in Afrika und Indien, wo ausgediente europäische und amerikanische Technik gesundheitsgefährdend verrottet. So geht’s nicht weiter. Aber die Stiftung Elektro-Altgeräte-Register braucht sich nun auch keine goldene Nase (bis zu 1415,20 Euro pro Gerät!) an dem Problem zu verdienen.
Überhaupt, Denis Scheck: Ich mag seine lakonischen Kommentare zur Top-Ten-Bücherliste. Und ich frage mich, ob man so etwas nicht auch mit Klassik-CDs machen könnte. Ich habe aber Skrupel. Ein Verriss, finde ich, muss viel besser begründet sein als Lob. Vielleicht mache ich das trotzdem mal. Irgendwann.
Gegen 20.30 unterwegs gewesen. Das Autoradio läuft. Denis Scheck kündigt eine Lyrikerin an: Daniela Seel. Sie liest, etwa 20 Minuten. Es ist nicht nur der Text, der mich beeindruckt, sondern auch die Stimme. Viele Autoren können nicht lesen, obwohl man ihnen eigentlich Sprachgefühl zutrauen müsste, sie arbeiten ja mit Worten. Aber Schreiben ist nicht Sprechen. Daniela Seel hat dagegen die Eloquenz einer Schauspielerin. Beeindruckend.
Die häufigsten Suchwörter und Begriffskombinationen, die Besucher im November auf mein altes Weblog geführt haben:
Axel Brüggemann, Kappeln, Colnago, Audionet Art V2, Loricraft, SAC Alpha, Audionet Pre G2, Audionet, Audionet SAM V2 welche Lautsprecher, Brinkmann Laufwerk, Carolin Widmann, Rennräder, SAC Igel, seltene Instrumente, Stahlrahmen, Sting singt Dowland, Transrotor Orfeo Doppio, Holger Wemhoff, Brinkmann Balance, Christoph Ullrich, Elisabeth Grümmer, Man hört nur was man weiß, Martina Schoener, Matthias Kornemann, Roland Kunz, Sisters of mercy floodland
Strategisch vielleicht nicht verkehrt, die hier mal zu posten. Wenngleich das natürlich schamloses (und verpöntes) Traffic-Generieren ist. Aber irgendwie habe ich mir die Begriffe ja drüben bei blogg.de “ehrlich” erarbeitet.